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Netjets plant starke Expansion in Österreich
Derzeit hat das Unternehmen von Warren Buffett 30 Kunden in Österreich. Ziel sei es, ähnlich viele Kunden wie in der Schweiz, nämlich 200, zu gewinnen, sagt Peter Zuppinger, Europa-Chef von Netjets.Wer mit Fliegern des Betreibers von Business-Jets abheben will, muss Teileigentümer werden. Diese kaufen einen Anteil an einem Jet, wobei die Höhe von der Anzahl der benötigten Flugstunden abhängt. Ein Sechzehntelanteil entspricht 50 Flugstunden. Wer weniger fliegt, steigt mit dem Kartenprogramm ein.
Die Flugstunden müssen innerhalb eines Jahres abgeflogen werden. Ein Sechzehntelanteil am kleinsten Flieger, einer Hawker 400, kostet 400.000 Dollar (269.000 Euro), exklusive Betriebskosten. Netjets garantiert innerhalb von zehn Stunden die Bereitstellung des Fliegers. Außerdem kümmert sich Netjets Europa um die Besatzung, den Flugplan, die Abfertigung und die Wartung.
Laut einem Bericht der österreichischen Zeitung „Der Standard“ hat Netjets im Jahr 2008 rund 2000 Flüge von und nach Österreich durchgeführt. Nun soll die Präsenz in Österreich ausgebaut werden. Zuppinger ortet das Potenzial des österreichischen Marktes vor allem in Richtung Osteuropa. Seit Beginn der Wirtschaftskrise verlor das Unternehmen zwar 15 Prozent Kunden. Weil man im gleichen Ausmaß neue Kunden gewinnen konnte, blieb der Anteil mit weltweit 1600 aber stabil, so Zuppinger. Derzeit sind 150 Flieger in Betrieb.


