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02. Februar 2010
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Ambulanzflieger macht Bruchlandung in München

Am frühen Dienstagmorgen ist am Münchner Flughafen eine zweimotorige Cessna 425 nach einem doppelten Triebwerksausfall auf die Landebahn gestürzt.

Weil bei dem Ambulanzflugzeug ein Propellertriebwerk ausgefallen war, leitete der Pilot eine Notlandung ein, berichtet „merkur-online.de“ Im Landeanflug auf den Flughafen München habe dann auch das zweite Triebwerk versagt.

Das Kleinflugzeug schlug gegen 2 Uhr unmittelbar vor dem Aufsetzpunkt der Landebahn Süd auf. Das Flugzeug wurde schwer beschädigt, der 38-jährige Pilot und sein Copilot (46) blieben unverletzt. Die Landebahn musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Gegen 6 Uhr wurde die Bahn wieder freigegeben.

Laut Polizei Ingolstadt startete das Ambulanzflugzeug in Hannover und war auf dem Weg nach München, um dort Fracht abzuholen. Ein Patient war nicht an Bord. Offenbar handelte es sich bei dem Flug um einen Organtransport. Die Ursache für den doppelten Triebwerksausfall konnte bislang nicht festgestellt werden – das Luftfahrtsbundesamt hat die Ermittlungen aufgenommen.

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