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Eurocontrol sieht Silberstreif am Horizont
2009 registrierte Eurocontrol europaweit 9,4 Mio. zivile Flüge (Netzcarrier, Lowcost und Business Aviation). Das entspricht einem Rückgang von 6,6 % im Vergleich zu 2008. Dabei traf es die Business Aviation mit minus 15 % am stärksten.2009 registrierte Eurocontrol europaweit 9,4 Mio. zivile Flüge (Netzcarrier, Lowcost und Business Aviation). Das entspricht einem Rückgang von 6,6 % im Vergleich zu 2008. Dabei traf es die Business Aviation moit minus 15 % am stärksten.
In den letzten Wochen des zurückliegenden Jahres gab es aber wieder leichte Zuwächse. Im ersten Halbjahr 2009 brach der Luftverkehr am stärksten ein, - 8,6 %. Im zweiten lag der Rückgang dann nur noch bei 4,8 %. Eurocontrol registrierte in Europa täglich 25.800 Flüge (2008: 27.700). Durchweg alle Staaten meldeten ein Minus im Flugverkehr, darunter die ansonsten sehr geschäftigen Länder Großbritannien, Spanien und Niederlande. Sie erlebten einen Einbruch um 10 % und mehr. Einzig die Türkei meldete 4 % Plus.
2009 waren 7,5 % aller Flüge verspätet, immerhin eine Verbesserung gegenüber 2008, als 11% aller Flüge in Europa unpünktlich waren. Das ist das beste Resultat seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Hauptgründe für die Verspätungen lagen zu 49 % bei den Fluggesellschaften, zu 18 % wurden sie von den Flughäfen verursacht, zu 10 % durch Änderung der Flugrouten und zu 13 % durch das Wetter.
Für das laufende Jahr prognostiziert Eurocontrol einen leichten Anstieg der Flugbewegungen (nur ziviler Verkehr) um 1,7 %. Laut David McMillan, Genereldirector von Eurocontrol, mehren sich Anzeichen, dass einige der europäischen Länder die Rezession überwunden haben, wenngleich es immer noch ein Risiko gibt, dass der wirtschaftliche Aufschwung wieder ins Stocken geraten könnte. Das macht einen Ausblick auf 2011 sehr schwierig. Wenn alles gut läuft, meint Eurocontrol, könnte es zu einem Aufschwung in der Luftfahrt um 3,2 % kommen.


