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02. Februar 2010
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Luftfahrtmesse in Singapur gestartet

In Singapur hat am Dienstag die größte Luftfahrtmesse Asiens, die "Singapore Airshow 2010" begonnen.

Bis Sonntag präsentieren dort rund 800 Firmen aus 40 Ländern neue Entwicklungen für die zivile und militärische Luftfahrt. In Singapur sind auch alle bedeutenden Hersteller der Business Aviation vertreten, um dort ihre jüngsten Kreationen vorzuführen.

Die Veranstalter erwarten mindestens 12.000 Besucher. Die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie ist mit fast 40 Firmen vertreten. Sie sieht große Chancen durch das Wirtschaftswachstum in Asien. In den nächsten 20 Jahren rechnet der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) mit einem Bedarf von fast 24.000 Flugzeugen in der Größenklasse über 100 Sitzen. Ein Drittel des Bedarfs soll dabei auf die asiatischen Märkte entfallen. "Wir wollen langfristige Partnerschaften in Asien schließen, um künftig gemeinsam die außergewöhnlichen Chancen nutzen können", sagte BDLI-Hauptgeschäftsführer des Dietmar Schrick.

Die Flugzeughersteller Airbus und Boeing rechnen nicht mit großen Aufträgen während der Singapore Airshow. "Die Messe ist genau am Jahresanfang und wir erwarten keine großen Aufträge," sagte der Airbus-Sprecher für Asien, Sean Lee. Die EADS-Tochter hoffe aber, 2010 die gleiche Zahl an Aufträgen und Auslieferungen zu erreichen, wie im Vorjahr. 2009 hatte Airbus neue Aufträge für 310 Flugzeuge erhalten und 498 Maschinen ausgeliefert.

Der US-Konzern Boeing will dieses Jahr zwischen 460 und 465 Flugzeuge ausliefern, nach 481 Auslieferungen 2009, sagte Randy Tinseth, Vizepräsident Marketing bei Boeing Commercial Airplanes. In Asien hätten Billigfluggesellschaften weiter eine recht starke Position und Boeing erwarte eine "erhebliche Nachfrage" nach Maschinen mit nur einem Mittelgang, so Tinseth weiter. 

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